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Echte Quitte
Quitte
Auch genannt: Cydonia vulgaris, Kretischer Apfel, Kydonischer Apfel, Hesperiden-Apfel, Venus- oder Adonis-Apfel, Baumwollapfel, Schmeckbirne
| Art | Quitte |
|---|---|
| Synonyme | Cydonia vulgaris, Kretischer Apfel, Kydonischer Apfel, Hesperiden-Apfel, Venus- oder Adonis-Apfel, Baumwollapfel, Schmeckbirne |
| Reifegruppe | Spätreif, eine der letzten Früchte im Saisonkalender |
| Blütezeit | Spät, Mai bis Juni, später als Apfel und Birne |
| Genussreife | Erst nach Verarbeitung; roh in Mitteleuropa meist ungeeignet |
| Frucht & Geschmack | Apfel- oder birnenförmig, gelb, wollig behaart; Wildform 3-5 cm, Kulturformen größer; Fleisch hart, durch Gerbstoffe bitter, feinsäuerliches Zitrusaroma |
| Inhaltsstoffe | Viel Vitamin C, Kalium, Tannine und Gerbsäure, organische Säuren, viel Pektin und Schleimstoffe; 57 kcal je 100 g |
| Verwendung | Gelee, Marmelade, Mus, Kompott, Chutney, Likör, Wein, Schnaps, Secco, Quittenbrot; roh kaum genießbar |
| Eignung | Laubabwerfender Strauch oder kleiner Baum, 4 bis 8 m; Hausgarten; auch als Unterlage für Birnen |
| Lagerung | Sehr druckempfindlich; bei 12 bis 15 Grad monatelang lagerbar, einlagig in Holzwolle oder Zeitungspapier |
| Ertrag | Erste Früchte vier bis acht Jahre nach der Pflanzung; Bäume werden bis zu 50 Jahre alt |
| Wuchs | Laubabwerfender Strauch oder kleiner Baum, 4 bis 8 m hoch, oft mehrstämmig; Chromosomenzahl 2n=34 |
| Befruchter | Es gibt selbstfruchtbare und selbstunfruchtbare Sorten; Fremdbestäubung fördert den Fruchtansatz meist beträchtlich |
| Standort | Wärmeliebend, bevorzugt Weinbaugebiete; keine Staunässe; Chlorose bei hohem Calcium; Fröste unter -20 Grad schädigen |
| Robustheit | Große Feuerbrand-Gefahr; anfällig für Spitzendürre (Monilia), Blattpseudomonas, Birnenverfall; selten Apfelwickler |
| Herkunft | Ursprung im östlichen Kaukasus und Transkaukasus, seit rund 4000 Jahren kultiviert; in Mitteleuropa seit dem 9. Jahrhundert; Rosengewächse, Gattung Cydonia |
💡 Indirekter Namensgeber der Marmelade; aromatische Kernobstart, die roh kaum genießbar ist
Quelle der Sortenangaben: Wikipedia (CC BY-SA), ohne Gewähr. Teil des kostenlosen Streuobst-Lexikons der Obstwiese-App von Lischwe.