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Eifeler Rambur
Apfel
Auch genannt: Eifeler Rambour, Breitauge, Winterrambour
| Art | Apfel |
|---|---|
| Synonyme | Eifeler Rambour, Breitauge, Winterrambour |
| Reifegruppe | spätreif (Herbsternte, Genussreife ab Dezember) |
| Genussreife | ab Dezember, dann jedoch zunehmend mehlig werdend |
| Frucht & Geschmack | Groß bis sehr groß, unregelmäßig rambourartig, lebhaft orangerot auf grün-gelbem Grund; Fleisch weiß, mäßig saftig, grobzellig, schwache Säure |
| Verwendung | Mäßig bis guter Tafelapfel, guter Küchen- und Wirtschaftsapfel |
| Eignung | Gut geeignet für den Streuobstanbau in Mittelgebirgslagen |
| Lagerung | Mäßig lagerfähig; ab Dezember mehlig werdend |
| Ertrag | Regelmäßig hoch, spät einsetzend, im Alter zu Alternanz neigend; auch bei Vernachlässigung tragend |
| Wuchs | Stark, großer breitkugeliger Wuchs |
| Standort | Für Mittelgebirgslagen geeignet |
| Robustheit | Wenig anfällig; auch ungepflegte Bäume liefern noch große Früchte |
| Herkunft | 1800 von Diel als Winterrambour beschrieben; um 1890 vom Deutschen Pomologenverein umbenannt; verbreitet im Rheinland bis Luxemburg, Aachen und Eifel |
💡 Robuste Streuobstsorte der Aachener Wiesen, von Einheimischen Breitauge genannt, heute als erhaltenswert eingestuft
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Quelle der Sortenangaben: Wikipedia (CC BY-SA), ohne Gewähr. Teil des kostenlosen Streuobst-Lexikons der Obstwiese-App von Lischwe.