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Fießers Erstling
Apfel
| Art | Apfel |
|---|---|
| Blütezeit | früh und langblühend |
| Genussreife | Bis März und länger genießbar |
| Frucht & Geschmack | Groß bis sehr groß (ca. 82 mm breit, 66-70 mm hoch), hochgebaut-kugelförmig; Grundfarbe grün, später gelb, sonnenseits rötlicher Anflug; Fruchtfleisch weiß, locker, sehr saftig; eigentümlich gewürzt und stark säuerlich |
| Verwendung | Im Herbst Wirtschafts- oder Mostapfel, im Frühjahr nach Säurerückgang Tafelapfel |
| Eignung | Für den landwirtschaftlichen Obstbau; als Hochstamm, Halbstamm und Buschbaum |
| Lagerung | Bis März und länger lagerfähig |
| Ertrag | Früh- und reichtragend; hohe und regelmäßige Fruchtbarkeit |
| Wuchs | In der Jugend starkwüchsig, später hochkugelförmige Baumkrone; diploid/triploid keine Angabe |
| Befruchter | Guter Pollenbildner; Selbstfruchtbarkeit nicht angegeben |
| Standort | Geringe Ansprüche; kein zu armer und nicht zu trockener Boden; kommt noch in rauesten Lagen gut zurecht |
| Robustheit | Vollkommen gesundes Laub |
| Herkunft | Um 1880 in Baden-Baden vom großherzoglichen Hofgärtner G. H. Fießer in den Handel gebracht; Kreuzung aus Bismarckapfel x unbekannt |
💡 Robuste alte Sorte für raue Lagen, heute auf der Roten Liste gefährdeter einheimischer Nutzpflanzen in Deutschland
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Quelle der Sortenangaben: Wikipedia (CC BY-SA), ohne Gewähr. Teil des kostenlosen Streuobst-Lexikons der Obstwiese-App von Lischwe.