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Geflammter Kardinal
Apfel
Auch genannt: Bischofsmütze, Falscher Gravensteiner, Pleissener Sommerrambour, Großer Schlotterapfel, Kaiserapfel, Strudelapfel, Rasselapfel, Tortenapfel, Semmelapfel, Himbeerapfel
| Art | Apfel |
|---|---|
| Synonyme | Bischofsmütze, Falscher Gravensteiner, Pleissener Sommerrambour, Großer Schlotterapfel, Kaiserapfel, Strudelapfel, Rasselapfel, Tortenapfel, Semmelapfel, Himbeerapfel |
| Reifegruppe | Herbstapfel; pflückreif Mitte September bis Mitte Oktober je nach Lage |
| Blütezeit | früh im Jahr |
| Genussreife | genussreif ab Oktober, hält im Naturlager bis über den Winter |
| Frucht & Geschmack | Groß, 60-85 mm hoch, 70-90 mm breit, kugelig bis hochgebaut; grünlichgelb mit schwacher blassroter bis rotgestreifter Färbung, Rostpunkte; Fleisch grüngelblichweiß, locker, saftig, säuerlichsüß, kaum Würze |
| Verwendung | Wirtschafts- und Küchenapfel, besonders für Kuchen und Strudel |
| Eignung | Für Streuobst und Hausgarten geeignet; robust auch auf ungünstigen Böden |
| Lagerung | Im Naturlager bis über den Winter haltbar |
| Ertrag | Regelmäßiger Ertrag ohne Alternanz, setzt erst nach einigen Jahren ein |
| Wuchs | Starkwüchsig auch ohne intensive Pflege, aber nicht gerade; breitgewölbte Krone; triploid; kann sehr alt werden |
| Befruchter | Triploid, daher als Pollenspender ungeeignet; nicht selbstfruchtbar, Befruchter nötig |
| Standort | Gedeiht auch auf schlechten, trockenen Böden; windgeschützter Standort günstig; meidet Feuchte und Staunässe |
| Robustheit | Widerstandsfähig gegen Krankheiten, jedoch durch Nässe und Staunässe anfällig für Obstbaumkrebs |
| Herkunft | Zufallssämling, Züchter unbekannt; erstmals 1801 beschrieben, vermutlich Norddeutschland; 1860 vom Deutschen Pomologenverein zum Anbau empfohlen |
💡 Robuste alte Streuobstsorte, einst weit verbreitet, ideal als Küchenapfel für Kuchen und Strudel
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Quelle der Sortenangaben: Wikipedia (CC BY-SA), ohne Gewähr. Teil des kostenlosen Streuobst-Lexikons der Obstwiese-App von Lischwe.