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Grüner Stettiner
Apfel
Auch genannt: Eisapfel, Bamberger, Galsapfel, Grüner Boedigheimer, Grüner Bietigheimer, Grüner Rostsocker, Grüner Rowiener, Grüner Winterstettiner, Grüner Zwiebelapfel, Schweizerapfel, Winter-Scheibling
| Art | Apfel |
|---|---|
| Synonyme | Eisapfel, Bamberger, Galsapfel, Grüner Boedigheimer, Grüner Bietigheimer, Grüner Rostsocker, Grüner Rowiener, Grüner Winterstettiner, Grüner Zwiebelapfel, Schweizerapfel, Winter-Scheibling |
| Reifegruppe | Spätreif, typischer Winterapfel; Ernte Mitte bis Ende Oktober (teils schon Anfang Oktober) |
| Blütezeit | Mittelfrüh, ab April; hellrosafarbene Blüten |
| Genussreife | Genussreife ab Dezember |
| Frucht & Geschmack | Mittelgroß bis groß, flachrund; grüne glatte Schale (kaum Rotung); Fleisch sehr saftig, fest, knackig, glasartig; erfrischend, ausgeprägte Weinsäure, zuckerarm |
| Inhaltsstoffe | Zuckerarm, daher kaum Süße; ausgeprägte Weinsäure |
| Verwendung | Wirtschaftsapfel statt Tafelapfel; sehr gut für Apfelsaft und Apfelwein (Most), gesuchter Kochapfel, gut für Apfelringe |
| Eignung | Historisch weit verbreitet, heute kaum noch verbreitet und als gefährdet eingestuft; wird nicht mehr in Baumschulen gezogen |
| Lagerung | Äußerst lange haltbar bis in den Juli; wird während der Lagerung nicht stippig |
| Ertrag | Massenträger mit reicher, außergewöhnlich hoher Erntemenge |
| Wuchs | Baum wird groß mit breit ausladender Krone; zunächst starker, später mittelstarker Wuchs; robust, sehr widerstandsfähig, kann sehr alt werden |
| Standort | Bevorzugt nährstoffreiche, ausreichend feuchte Böden und sonnige Standorte; auch für raue Höhenlagen geeignet |
| Robustheit | Sehr widerstandsfähig; Schimmelpilze wuchsen im Laborversuch (1912) nicht auf den Früchten; Äpfel können bei ungeeignetem Boden noch am Baum stippig werden |
| Herkunft | Herkunft unklar; Name deutet auf Pommern, nicht belegt; erste schriftliche Erwähnung 1797 durch Johann Ludwig Christ, damals schon deutschlandweit etabliert |
💡 Robuster, zuckerarm-säuerlicher Winterapfel mit Haltbarkeit bis in den Juli, heute als gefährdete Sorte selten geworden
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Quelle der Sortenangaben: Wikipedia (CC BY-SA), ohne Gewähr. Teil des kostenlosen Streuobst-Lexikons der Obstwiese-App von Lischwe.