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James Grieve
Apfel
Auch genannt: Grieve, Jems Griev, Dzems Griw
| Art | Apfel |
|---|---|
| Synonyme | Grieve, Jems Griev, Dzems Griw |
| Reifegruppe | Früh- bis mittelreif; ab Juli zum Kochen verwendbar, Tafelreife ab September |
| Blütezeit | keine Angabe; schwachrosa, auffallend ansehnliche Blüten |
| Genussreife | September bis in den Oktober |
| Frucht & Geschmack | Mittelgroß, rund bis stielbauchig; gelbgrün bis gelb mit roten Sprenkeln/Streifen; glatte, wachsartige zaehe Schale; cremefarbenes feinzelliges Fleisch; herzhaft, säurebetont, komplexes Aroma |
| Inhaltsstoffe | keine Angabe; hoher Saftgehalt erwähnt |
| Verwendung | Kuechenapfel ab Juli, Tafelapfel ab September, Saftgewinnung und Brennerei |
| Eignung | Hausgarten, regionaler Anbau und Streuobst; früher auch Erwerbsanbau |
| Lagerung | Nicht gut lagerfähig; Fruchtfleisch wird nach Ernte rasch muerbe |
| Ertrag | Reich und regelmäßig, zeigt fast keine Alternanz |
| Wuchs | Schwacher, ausladender Wuchs mit runder Krone; diploide Sorte |
| Befruchter | Guter Pollenspender; gehoert zu den wenigen selbstfruchtbaren Apfelsorten |
| Standort | Frosthart, toleriert weites Klimaspektrum; bevorzugt nicht zu trockene Lagen mit maessigen Sommerniederschlaegen |
| Robustheit | Resistent gegen Schorf und Mehltau; anfällig für Zweigmonilia, Feuerbrand und teils Obstbaumkrebs; Fleisch bei früher Ernte stippig |
| Herkunft | 1893 in Edinburgh (Schottland) von Obergaertner James Grieve (Baumschule Dickson) aus Zufallssaemling von Cox Orange; RHS-Auszeichnungen 1897 und 1906 |
💡 Selbstfruchtbarer, frostharter Schorf- und Mehltau-resistenter Apfel mit gravensteinerartigem Aroma, aber kaum lagerfähig
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Quelle der Sortenangaben: Wikipedia (CC BY-SA), ohne Gewähr. Teil des kostenlosen Streuobst-Lexikons der Obstwiese-App von Lischwe.