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Ostheimer Weichsel
Süßkirsche
Auch genannt: Große Ostheimer Weichsel, Ostheimer Zwergweichsel, Fränkische Wucherkirsche; Klone: Reinhardts Ostheimer, Naumburger Ostheimer, Kochs verbesserte Ostheimer Weichsel
| Art | Süßkirsche |
|---|---|
| Synonyme | Große Ostheimer Weichsel, Ostheimer Zwergweichsel, Fränkische Wucherkirsche; Klone: Reinhardts Ostheimer, Naumburger Ostheimer, Kochs verbesserte Ostheimer Weichsel |
| Reifegruppe | Vierte Kirschwoche, relativ früh reifend |
| Blütezeit | Früh im Jahr, dadurch frostgefährdet |
| Frucht & Geschmack | Klein bis mittelgroß, mattglänzend schwarzrot, etwas abgeflacht; Fleisch dunkel, weich, saftig, löst sich leicht vom kleinen Stein; feines Aroma mit angenehmer Säure |
| Verwendung | Tafelobst und Verarbeitung; dient auch als Pfropfunterlage |
| Eignung | Hausgarten und Streuobst; wurzelecht gezogene Bäume wachsen strauchartig |
| Lagerung | Am Baum eine geraume Zeit haltbar |
| Ertrag | Nicht üppig, aber früh einsetzend |
| Wuchs | Mittelstarker Wuchs, rundliche Krone, dünne hängende Triebe |
| Befruchter | Selbststeril, benötigt Befruchtersorte |
| Standort | Gedeiht auch auf schlechten Böden und in Höhenlagen; ungeeignet sind besonders schwere Böden |
| Robustheit | Wenig krankheitsanfällig; bedeutende Schädlinge oder Krankheiten sind nicht bekannt |
| Herkunft | 1714 von einem Militärarzt aus der spanischen Sierra Morena nach Ostheim vor der Rhön gebracht; einst eine der meistangebauten deutschen Sorten |
💡 Robuste, früh reifende alte Weichsel und Stammelter weiterer Sorten wie der Köröser Weichsel
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Quelle der Sortenangaben: Wikipedia (CC BY-SA), ohne Gewähr. Teil des kostenlosen Streuobst-Lexikons der Obstwiese-App von Lischwe.