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Sauerkirsche
Süßkirsche
Auch genannt: Weichselkirsche, Weichsel; wissenschaftlich Prunus cerasus, Cerasus vulgaris, Cerasus acida, Druparia cerasus, Prunus caproniana
| Art | Süßkirsche |
|---|---|
| Synonyme | Weichselkirsche, Weichsel; wissenschaftlich Prunus cerasus, Cerasus vulgaris, Cerasus acida, Druparia cerasus, Prunus caproniana |
| Blütezeit | April bis Mai |
| Frucht & Geschmack | 15 bis 20 mm, mehr oder weniger kugelig, hell- bis schwarzrot; Schale kahl und unbereift; Fruchtfleisch säuerlich, rot oder ungefärbt |
| Inhaltsstoffe | Vitamine A, B1, B2, C und E, Kalium und Folsäure; reich an Anthocyanen und Polyphenolen (Rutin, Chlorogensäure); bis 13,5 ng Melatonin je Gramm |
| Eignung | Wuchs als Strauch oder Baum von 1 bis 10 m; Sortengruppen u.a. Morellen, Amarellen, Glaskirschen, Schattenmorelle wichtigste Sorte Mitteleuropas |
| Ertrag | Der Ertrag setzt recht früh ein und fällt sehr regelmäßig aus |
| Wuchs | Strauch oder Baum, 1 bis 10 m, lockere rundliche Krone mit überhängenden Ästen, wurzelt sehr flach; allopolyploid 2n = 4x = 32 (tetraploid) |
| Befruchter | In der Regel selbstfruchtbar bzw. selbstbestäubend; Samen meist sortenecht, weniger Bestäuberinsekten nötig |
| Standort | Lockere, leichte, nährstoff- und basenreiche sandige Lehmböden; braucht mehr Stickstoff und Wasser als Süßkirsche; Staunässe schlecht vertragen |
| Robustheit | Weniger anfällig als Süßkirschen; u.a. Monilinia-Spitzendürre, Schrotschuss-, Sprühflecken-, Stecklenberger Krankheit, Kirschfruchtfliege, Blattläuse; Vogelfraß |
| Herkunft | Hybridogene Art aus P. avium und P. fruticosa; Herkunft Gegend um Kaspisches und Schwarzes Meer; im antiken Griechenland um 300 v. Chr. bekannt, Römer brachten sie nach Britannien |
💡 Anders als die meist fremdbefruchtenden Süßkirschen ist die Sauerkirsche in der Regel selbstfruchtbar und liefert sortenechte Samen
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Quelle der Sortenangaben: Wikipedia (CC BY-SA), ohne Gewähr. Teil des kostenlosen Streuobst-Lexikons der Obstwiese-App von Lischwe.