🍒
Schwäbische Weinweichsel
Süßkirsche
| Art | Süßkirsche |
|---|---|
| Reifegruppe | 5. bis 6. (7.) Kirschwoche |
| Genussreife | Nach leichtem Andrücken nimmt die Säure nach wenigen Minuten ab und gibt das Aroma frei; Ernte meist um den 10. bis 15. Juli. |
| Frucht & Geschmack | Mittel bis klein (um 4 g), gedrungen flachrund, bei Reife dunkelrot, Schale leicht glasig durchscheinend; Fruchtfleisch weich, sehr saftig, Stein löst sich leicht; Aroma erinnert an fruchtige Marmelade, leicht an Zimt. |
| Inhaltsstoffe | Zucker hoch; Anthocyane hoch (128 mg/100 g); Trockenmasse 13 %; Säure bei Ernte intensiv, reduziert sich später. |
| Verwendung | Optimal zur Verarbeitung: Kirschwein, Kirschschaumwein, Kirschwasser, Saft, Marmeladen, Konserven; auch frisch verzehrt. |
| Eignung | Gedeiht auch in extrem rauen und höheren Lagen, auf armen sandigen Böden und im Halbschatten. |
| Wuchs | Relativ kleiner, aber relativ starkwüchsiger Baum; bildet breite Kronen, die später überhängen. |
| Befruchter | Selbstfruchtbar. |
| Standort | Toleriert extrem raue und höhere Lagen, arme sandige Böden sowie Halbschatten. |
| Robustheit | Widerstandsfähig gegen Zweigmonilia, Bakterienbrand, Schrotschuss sowie seltener Gloeosporium-Fruchtfäule. |
| Herkunft | Aus dem Landkreis Dillingen an der Donau, vermutlich aus Sämlingen örtlicher Wildvorkommen; 1807 erstmals namentlich in einer Statistik der Fugger erwähnt. |
💡 Robuste, selbstfruchtbare Verarbeitungskirsche für raue Lagen mit marmeladig-zimtigem Aroma.
Ähnliche Süßkirsche-Sorten
Quelle der Sortenangaben: Wikipedia (CC BY-SA), ohne Gewähr. Teil des kostenlosen Streuobst-Lexikons der Obstwiese-App von Lischwe.