LISCHWE — Natur · Wissen · Medien LISCHWE Natur · Wissen · Medien
Natur · Wissen · Medien
🍒

Virginische Traubenkirsche

Süßkirsche

Auch genannt: Chokecherry, canpá sápa (Lakota), Prunus virginiana subsp. melanocarpa

ArtSüßkirsche
SynonymeChokecherry, canpá sápa (Lakota), Prunus virginiana subsp. melanocarpa
Blütezeitspät; April bis Juni je nach Standort, Blätter treiben vor der Blüte aus
GenussreifeFruchtreife im Juli
Frucht & GeschmackEtwa kichererbsengroß, rund, zunächst dunkelrot, dann schwarz glänzend; säuerlich wie Schlehe; wenig Fruchtfleisch, ein Steinkern
InhaltsstoffeBlausäure, außer in den Steinkernen gering genug für menschlichen Verzehr; wichtiger Vitaminlieferant
VerwendungRoh, Kompott, Gelee, Marmelade; Lakota-Grütze canpá wójapi; getrocknet und gemahlen im Pemmikan wasná
ErtragTrägt zahlreiche Kirschfrüchte
WuchsDornenloser, laubabwerfender Strauch oder kleiner Baum, 1 bis 6 m, selten bis 10 bis 12 m; bildet oft Wurzelsprossen; 2n=16
BefruchterBlüten zwittrig
StandortUnterholz nördlicher Wälder; feuchtere Areale, Fluss- und Bachufer, Schluchten, Täler, kühlere Berghänge; stabilisiert sandige Böden
HerkunftAm weitesten verbreitete amerikanische Prunus-Art; von Neufundland bis British Columbia, Großen Seen, North Carolina bis Kalifornien, südlich bis New Mexico und Texas
💡 Laub ist wegen Blausäure giftig für Schafe, Rinder und Pferde, die Früchte aber kulturell bedeutsames Nahrungsmittel indigener Völker

Ähnliche Süßkirsche-Sorten

Adlerkirsche von BärtschiAdrianaAlmaAnnabellaBadeborner Schwarze KnorpelkirscheBiancaBraunauer KirscheBurlat

Quelle der Sortenangaben: Wikipedia (CC BY-SA), ohne Gewähr. Teil des kostenlosen Streuobst-Lexikons der Obstwiese-App von Lischwe.

Teilen & weiterempfehlen