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Vogelkirsche
Süßkirsche
Auch genannt: Wilde Vogelkirsche, Waldkirsche, Knorpelkirsche, Krachkirsche, Herzkirsche, Weichkirsche
| Art | Süßkirsche |
|---|---|
| Synonyme | Wilde Vogelkirsche, Waldkirsche, Knorpelkirsche, Krachkirsche, Herzkirsche, Weichkirsche |
| Blütezeit | April bis Mai, zusammen mit dem Blattaustrieb |
| Genussreife | Juni bis Juli |
| Frucht & Geschmack | Wildform 6-25 mm, bei Reife schwarzrot, leicht bittersüß und wenig saftig; Kultivare größer (über 1 cm), Knorpelkirsche fest, Herzkirsche weich und sehr saftig |
| Verwendung | Tafelobst (Kultivare), Konserven, Marmelade, Saft, Kirschwasser; Holz als Furnier- und Möbelholz; Unterlage für Veredelung |
| Eignung | Wildform ist Stammform beider Süßkirsch-Kultivare; stark wüchsiger Hochstamm, reichliche Eigenverjüngung durch Wurzelsprosse |
| Lagerung | Nach der Ernte nur kurz lager- und transportfähig; unverarbeitet nicht einfrierbar |
| Ertrag | Deutschland 2022 durchschnittlich 6,41 t/ha; je Baum 1997-2008 etwa 11,3 bis 26,7 kg |
| Wuchs | Stark wüchsiger Baum, 15-20 m, selten bis 30 m hoch; Stamm über 60 cm; Krone breit kegelförmig; Alter 80-90, bis 300 Jahre |
| Befruchter | Selbstbestäubung nur zum Teil erfolgreich; Fremdbestäubung durch Insekten wie Bienen und Hummeln nötig |
| Standort | Wärmeliebendes Halbschattengewächs an Waldrändern und Hecken; frische, mittel- bis tiefgründige, nährstoff- bis basenreiche Lehm- oder Mullböden |
| Robustheit | Befall durch Kirschfruchtfliege, Pilze der Gattung Monilinia und Gnomonia-Blattbräune; immun gegen Mistelbefall durch Ringelborke |
| Herkunft | Erste Kultivare schon vor rund 2.400 Jahren am Schwarzen Meer; Lucullus brachte sie um 70 v. Chr. aus Cerasus nach Rom; Baum des Jahres 2010 |
💡 Stammform aller Süßkirschen; ältere frei stehende Bäume tragen bis zu einer Million Blüten gleichzeitig
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Quelle der Sortenangaben: Wikipedia (CC BY-SA), ohne Gewähr. Teil des kostenlosen Streuobst-Lexikons der Obstwiese-App von Lischwe.