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Weißer Klarapfel
Apfel
Auch genannt: Klarapfel, Kornapfel, Klara-Apfel, Weizenapfel, Haferapfel, Ährenapfel, Johannisapfel, Jakobiapfel, Augustapfel, Sommerscheibe, Jörgapfel
| Art | Apfel |
|---|---|
| Synonyme | Klarapfel, Kornapfel, Klara-Apfel, Weizenapfel, Haferapfel, Ährenapfel, Johannisapfel, Jakobiapfel, Augustapfel, Sommerscheibe, Jörgapfel |
| Reifegruppe | Sommerapfel, extrem frühreif |
| Blütezeit | früh (früher Blühzeitpunkt, daher gewisse Frostgefahr) |
| Genussreife | Außergewöhnlich frühe Genussreife, bereits Mitte bis Ende Juli erreicht. |
| Frucht & Geschmack | Mittelgroß bis groß (45-55 mm hoch, 58-73 mm breit), oft unsymmetrisch; dünne glatte Schale, grünlich-weiß bis weißlich-gelb. Fleisch weiß-hellgelb, mildsäuerlich, saftig, wird schnell mehlig. |
| Inhaltsstoffe | Vitamin-C-Gehalt ist mittelmäßig. |
| Verwendung | Geeignet für Apfelmus und Apfelstrudel, auch als Tafelapfel; Apfelsaft ungewöhnlich, aber möglich. |
| Eignung | Eignet sich nicht für kleine Baumformen; heutzutage kaum noch wirtschaftlich angebaut, im Erwerbsanbau unbedeutend. |
| Lagerung | Sehr druckempfindlich, nur etwa zwei bis drei Wochen lagerfähig. |
| Ertrag | Ertrag setzt üblicherweise früh ein; mit einsetzendem Ertrag schwächt der Wuchs ab. |
| Wuchs | Zunächst mittelstark wachsend, später abschwächend; Krone mittelgroß und breitkugelig, erfordert regelmäßigen Schnitt. Diploid. |
| Befruchter | Diploid und daher guter Pollenspender; konkrete Befruchtersorten nicht genannt. |
| Standort | Anbau auch in höheren Lagen möglich; Quellen widersprechen sich bei den Nährstoffansprüchen. |
| Robustheit | Anfällig für Blutlaus und Obstbaumkrebs; bei Trockenheit Mehltaugefahr; Holz relativ frosthart, wegen früher Blüte gewisse Frostgefahr. |
| Herkunft | Stammt aus Riga (Lettland), Gärtnerei Wagner; 1852 nach Frankreich geliefert, in Rheinland-Pfalz seit 1844 verzeichnet. Kreuzung aus Aspa x St Germain. |
💡 Eine der frühesten Apfelsorten, schon um Ende Juli reif, aber druckempfindlich und nur kurz lagerfähig.
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Quelle der Sortenangaben: Wikipedia (CC BY-SA), ohne Gewähr. Teil des kostenlosen Streuobst-Lexikons der Obstwiese-App von Lischwe.