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Weißer Winter-Calville
Apfel
Auch genannt: Calville blanc d'hiver, Paradiesapfel, Himbeerapfel, Quittenapfel, Weißer Kardinal, Weißer Züricher Apfel, Weißer Erdbeerapfel; über hundert Synonyme weltweit
| Art | Apfel |
|---|---|
| Synonyme | Calville blanc d'hiver, Paradiesapfel, Himbeerapfel, Quittenapfel, Weißer Kardinal, Weißer Züricher Apfel, Weißer Erdbeerapfel; über hundert Synonyme weltweit |
| Reifegruppe | spätreif (Winterapfel); Reife ab Oktober, genussreif ab Dezember |
| Blütezeit | früh und kurz blühend, dadurch sehr witterungsempfindlich |
| Genussreife | ab Dezember genussreif; nach Ernte einige Wochen Lagerung zur vollen Geschmacksentwicklung nötig |
| Frucht & Geschmack | Tafelapfel mit empfindlicher Schale; Fruchtfleisch geschmacksintensiv, saftig, süßsäuerlich mit ausgeprägtem Erdbeeraroma; Größe und Farbe nicht beschrieben |
| Verwendung | Tafelapfel, für den Rohverzehr bestimmt |
| Eignung | sehr pflegeintensiv, selten im Liebhaberobstbau; empfohlen als Spalierbaum auf schwachwachsender Unterlage an regengeschützter Südmauer |
| Lagerung | unter günstigen Bedingungen haltbar bis April; empfindliche Schale erfordert vorsichtige Ernte und Lagerung |
| Wuchs | empfohlen auf schwachwachsender Unterlage; Wuchsstärke, Krone und Ploidie nicht angegeben |
| Standort | witterungsempfindlich; bevorzugt regengeschützte, warme Südlage (Spalier an Südmauer); Bodenansprüche nicht genannt |
| Robustheit | Baum gilt als anfällig für verschiedene Krankheiten und Schädlinge; Schale empfindlich |
| Herkunft | vermutlich Frankreich, bekannt seit vor 1600; Kreuzung aus Reinette Franche × Calville Rouge; 1598 von Johann Bauhin in Bad Boll als Weißer Züricher Apfel erwähnt |
💡 Anspruchsvoller alter Tafelapfel mit ausgeprägtem Erdbeeraroma, dem ein Weingeschmack wie Ananas mit Champagner nachgesagt wurde.
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Quelle der Sortenangaben: Wikipedia (CC BY-SA), ohne Gewähr. Teil des kostenlosen Streuobst-Lexikons der Obstwiese-App von Lischwe.