LISCHWE — Natur · Wissen · Medien LISCHWE Natur · Wissen · Medien
Natur · Wissen · Medien
🫐

Armenische Brombeere

Brombeere

Auch genannt: Gartenbrombeere, Rubus armeniacus, Himalayan blackberry (engl.); Sorten Theodor Reimers und Himalaya

ArtBrombeere
SynonymeGartenbrombeere, Rubus armeniacus, Himalayan blackberry (engl.); Sorten Theodor Reimers und Himalaya
BlütezeitJuni bis Juli
Frucht & GeschmackGroße Sammelsteinfrucht, unreif rot, reif blauschwarz; als wohlschmeckend beschrieben.
VerwendungBeliebte Gartenpflanze wegen großer, geschmackvoller Früchte; Elternart von Hybriden wie Marionberry.
EignungAls Gartenpflanze kultiviert (Sorten Theodor Reimers, Himalaya); in Europa und Nordamerika invasiver Neophyt.
WuchsHochbogiger Spreizklimmer bis 5 m, größte Brombeerart Mitteleuropas; kantige Triebe 8-25 mm mit kräftigen 6-11 mm Stacheln; tetraploid (2n=28), apomiktisch.
BefruchterApomiktisch (Samen ohne Befruchtung); Vermehrung auch vegetativ durch Bodenkontakt.
StandortWärmeliebend, frostempfindlich; nährstoffreiche, sandige bis basenreiche Böden; auch synanthrop an Siedlungen und Bahndämmen.
RobustheitRobust und wüchsig; übersteht eine einmalige Mahd ohne Weiteres und verdrängt andere Brombeerarten.
HerkunftVermutlich aus dem Kaukasus; 1837 in den Boothschen Baumschulen in Klein Flottbek (Hamburg-Altona) kultiviert; 1874 von Wilhelm Olbers Focke erstbeschrieben.
💡 Invasiver Neophyt; in der Schweiz sind Verkauf und Anpflanzung seit 1. September 2025 verboten.

Ähnliche Brombeere-Sorten

BrombeereBrombeerenMittelmeer-Brombeere

Quelle der Sortenangaben: Wikipedia (CC BY-SA), ohne Gewähr. Teil des kostenlosen Streuobst-Lexikons der Obstwiese-App von Lischwe.

Teilen & weiterempfehlen