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Heidelbeere
Heidelbeere
Auch genannt: Blaubeere, Besinge, Schwarzbeere, Mollbeere, Wildbeere, Waldbeere, Bickbeere, Staulbeere, Zeckbeere, Moosbeere, Heubeere
| Art | Heidelbeere |
|---|---|
| Synonyme | Blaubeere, Besinge, Schwarzbeere, Mollbeere, Wildbeere, Waldbeere, Bickbeere, Staulbeere, Zeckbeere, Moosbeere, Heubeere |
| Blütezeit | früh, ab April/Mai |
| Genussreife | Juli bis September |
| Frucht & Geschmack | Schwarzblaue, blaugrau bereifte, abgeplattet runde Beeren bis 1 cm; vielsamig mit Kelchrest; Wildfrucht weniger aromatisch als Kulturheidelbeere |
| Inhaltsstoffe | Pro 100 g: 30 mg Vitamin C, 7,4 g Kohlenhydrate, 4,9 g Ballaststoffe; Anthocyane, Catechingerbstoffe, Flavonoide, Pektine, Fruchtsäuren |
| Verwendung | Kompott, Marmelade, Eis, Kuchen, Hefeklöße, Pfannkuchen, Rote Grütze; Anthocyane färben Mund und Zähne |
| Lagerung | Geerntete Beeren halten sich nicht allzu lange |
| Wuchs | 10 bis 60 cm hoher, stark verzweigter Zwergstrauch mit aufrechten, kantigen bis schmal geflügelten grünen Ästen; Chromosomenzahl 2n = 24 |
| Standort | Halbschattenpflanze auf bodensauren, humosen, nährstoff- und basenarmen, frischen Böden; Laub- und Nadelwälder, besonders Kiefernwälder, Moor- und Bergheiden |
| Robustheit | Pilzbefall durch Exobasidium arescens und myrtilli, Valdensia heterodoxa sowie Rostpilz Naohidemyces vaccinii |
| Herkunft | Paläarktisch verbreitet, Schwerpunkt in gemäßigten und nordischen Zonen Eurasiens; von der Ebene bis ins Gebirge (Österreich bis 2350 m) |
💡 Wildstrauch wird bis 30 Jahre alt und kann durch vegetative Vermehrung mehrere 1000 m² bedecken
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Quelle der Sortenangaben: Wikipedia (CC BY-SA), ohne Gewähr. Teil des kostenlosen Streuobst-Lexikons der Obstwiese-App von Lischwe.