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Kulturheidelbeeren
Heidelbeere
Auch genannt: Blueberries, Strauch-Heidelbeere, Amerikanische Heidelbeere (Vaccinium-Arten der Sektion Cyanococcus)
| Art | Heidelbeere |
|---|---|
| Synonyme | Blueberries, Strauch-Heidelbeere, Amerikanische Heidelbeere (Vaccinium-Arten der Sektion Cyanococcus) |
| Reifegruppe | Reife sorten- und witterungsabhaengig über 8 bis 16 Wochen; Ernte in Mitteleuropa ab Anfang Juli bis Mitte August |
| Blütezeit | Früh; in Mitteleuropa in den ersten beiden Maiwochen, Blühdauer je nach Witterung etwa vier Wochen |
| Genussreife | Genussreif zur Ernte Anfang Juli bis Mitte August; Aroma und Bereifung bilden sich erst zum Schluss der Fruchtreife |
| Frucht & Geschmack | Beere 5 bis 12 mm, teils bis 30 mm; hellblau bis schwarz-blau mit weissem Wachsreif, Fruchtfleisch weißlich; Farbstoffe nur in der Schale |
| Inhaltsstoffe | Vitamin C 13 mg/100 g; Zucker Glucose 48 / Fructose 49 / Saccharose 3 Prozent; Säuren Zitronen-, Aepfel-, Chinasäure ca. 8:1:1; Anthocyane 1 bis 3 mg/g |
| Verwendung | Frisch im Obstsalat, Backwaren wie Muffins, Pfannkuchen, Kuchen und Torten, Milchspeisen, Gelees, Konfitueren, Saefte und Nektare |
| Eignung | Im Hausgarten wegen besonderer Standortansprueche begrenzt; weltweit bedeutender Erwerbsobstbau; Strauchform vom Hoch- bis Niedrigbusch |
| Lagerung | Bei Raumtemperatur etwa eine Woche, bei 0 Grad etwa sieben Wochen; tiefgefroren sehr lange ohne wesentliche Qualitaetsverluste |
| Ertrag | In ersten Jahren 1 bis 1,5 kg/Strauch, Vollertrag 3 bis 5 kg, einzeln bis 20 kg; in Deutschland 3 bis 7 Tonnen je Hektar |
| Wuchs | Strauch, sortenabhaengig: Hochbusch bis mehrere Meter, halbhohe 1 bis 2 m, Niedrigbusch 0,2 bis 0,7 m, auch als Bodendecker |
| Befruchter | Meist selbstbefruchtend; Suedliche Hochbusch nur teils selbstfertil, Kaninchenäugige und niedrigbuschige meist selbstinkompatibel; Fremdbestäubung erhöht Ansatz |
| Standort | Volle Sonne, windgeschuetzt; saurer Boden pH 4 bis 4,5; humusreiche Moor- und Sandboeden mit Grobporen, 4 bis 5 Prozent Humus, gleichmaessig feucht |
| Robustheit | Anfällig für Grauschimmel (Botrytis), Monilia, Godronia-Triebsterben, Shoestring-Virus; Schädlinge: Frostspanner, Gallmuecke, Schildlaus, Blattlaus, Voegel, Wühlmäuse |
| Herkunft | Aus Nordamerika; ab 1911 von E. C. White und F. V. Coville gezüchtet, erste Sorte Rubel 1916; Elternarten V. corymbosum, angustifolium, virgatum u.a. |
💡 Stammt nicht von der heimischen Waldheidelbeere ab und gilt in Deutschland durch Verwildern von Plantagen als invasive Art.
Ähnliche Heidelbeere-Sorten
Quelle der Sortenangaben: Wikipedia (CC BY-SA), ohne Gewähr. Teil des kostenlosen Streuobst-Lexikons der Obstwiese-App von Lischwe.