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Mandelbaum
Mandel
Auch genannt: Prunus dulcis, Amygdalus communis, Süßmandel, Krachmandel, Bittermandel
| Art | Mandel |
|---|---|
| Synonyme | Prunus dulcis, Amygdalus communis, Süßmandel, Krachmandel, Bittermandel |
| Blütezeit | sehr früh; Blütezeit beginnt oft schon im Januar und reicht bis in den April |
| Genussreife | Früchte reifen von Juli bis August |
| Frucht & Geschmack | Frucht 3-5 cm lang, 2-3,5 cm breit, seitlich abgeflacht, anfangs hellgrün, später dunkelbraun; dünne, faserige, ungenießbare Schale; Süßmandel süß, Bittermandel bitter |
| Inhaltsstoffe | Pro 100 g: 21,2 g Eiweiß, 49,4 g Fett, 4,5 g KH, 12,2 g Ballaststoffe, 575 kcal; Vitamin E 26,2 mg; Calcium, Magnesium, Kalium, Mandelöl, Zucker |
| Verwendung | Rohgenuss, Mehlspeisen, Dekor, gefüllte Oliven, gebrannte Mandeln, Liköre, Marzipan, Mandelmilch, -creme, -öl, -mehl, -mus |
| Wuchs | Sommergrüner, aufrechter, locker belaubter Baum oder Strauch, 3-8 (bis 11) m hoch, Stammdurchmesser bis 100 cm; Lebenserwartung ca. 70-80, bis 150 Jahre |
| Standort | Mediterranes Klima mit warmen, trockenen Sommern, milden Wintern (15-30 °C); durchlässige, humose, lehmig-sandige, leicht kalkhaltige Böden, pH neutral bis leicht sauer; bis 1800 m |
| Robustheit | Bedroht durch das aus Kalifornien stammende Feuerbakterium Xylella fastidiosa |
| Herkunft | Stammt wahrscheinlich aus Südwestasien (Levante bis Zentralasien); seit rund 4.000 Jahren kultiviert; in Deutschland traditionell in der Vorderpfalz, erwerbsmäßig bis etwa 1940 |
💡 Bittermandeln enthalten das blausäureerzeugende Glykosid Amygdalin und sind giftig.
Quelle der Sortenangaben: Wikipedia (CC BY-SA), ohne Gewähr. Teil des kostenlosen Streuobst-Lexikons der Obstwiese-App von Lischwe.