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Himbeere
Himbeere
Auch genannt: Imbere, Imper, Himmere, Humbel, Himpelbeere, Hindlbeer, Hummelbeer, Holbeer, Haarbeeri, Sidebeeri; wiss. Rubus idäus L.
| Art | Himbeere |
|---|---|
| Synonyme | Imbere, Imper, Himmere, Humbel, Himpelbeere, Hindlbeer, Hummelbeer, Holbeer, Haarbeeri, Sidebeeri; wiss. Rubus idäus L. |
| Reifegruppe | Fruchtreife Juni bis September; Sommerhimbeeren Juni-August, Herbsthimbeeren (remontierend) Spätherbst bis zu den ersten Frösten |
| Blütezeit | Mai bis Juni, teils bis Juli oder August |
| Genussreife | Fruchtreife Juni bis September; Beeren reifen nach der Ernte nicht nach (nichtklimakterisch) |
| Frucht & Geschmack | Sammelsteinfrucht aus 10 bis 60 Steinfrüchtchen, 1 bis 1,8 cm, kugelig bis konisch, weich, reif rot oder orange, bei Zuchtformen gelb oder schwarz |
| Inhaltsstoffe | Pro 100 g: Vitamin C 25 mg, Kalium 170 mg, Zitronensäure 1300 mg, Äpfelsäure 40 mg, Eisen 1 mg, Zink 0,4 mg; geringer Zuckergehalt, wenig Energie |
| Verwendung | Roh verzehrt oder als Marmelade, Gelee, Kompott, Saft, Kuchenbelag, Kaltschale, Fruchtgrütze; Himbeergeist; in der Imkerei Nebentracht |
| Eignung | Sommergrüner, bewehrter oder unbewehrter Scheinstrauch; meist entlang eines Drahtrahmens gezogen; Sommer- und Herbsthimbeeren-Typen |
| Lagerung | Nichtklimakterisch, reifen nach der Ernte nicht nach; keine konkrete Lagerdauer angegeben |
| Ertrag | In Deutschland 2024 rund 7000 t auf 382 ha Freiland und 454 ha Schutzabdeckung, im Mittel 8,3 t je Hektar |
| Wuchs | Wuchshöhe meist 1 bis 1,5 m (0,5 bis 3 m); fast aufrechte bis überhängende, runde, meist zweijährige Sprossachsen; 2n = 14 |
| Befruchter | Xenogam, Fremdbefruchtung erforderlich; Selbstbefruchtung wird genetisch verhindert |
| Standort | Sonnig bis halbschattig, kali- und nitratreiche Böden, hohe Luftfeuchte und kühle Sommer (Waldlichtungen, Waldränder); verträgt keine Staunässe |
| Robustheit | Phytophthora (Rote Wurzelfäule), Rutenkrankheit; Schädlinge: Blattläuse, Himbeergallmücken, Himbeerrutengallmücken, Himbeerkäfer, Kirschessigfliege, Spinnmilben |
| Herkunft | Wildform im gemäßigten bis borealen Europa und Westsibirien; Familie Rosengewächse; Erstbeschreibung Carl von Linné 1753, Name nach dem Ida-Gebirge |
💡 Botanisch eine Sammelsteinfrucht aus 10 bis 60 einsamigen Steinfrüchtchen, die sich beim Pflücken vom Blütenboden löst
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Quelle der Sortenangaben: Wikipedia (CC BY-SA), ohne Gewähr. Teil des kostenlosen Streuobst-Lexikons der Obstwiese-App von Lischwe.