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Nutka-Himbeere
Himbeere
Auch genannt: Weiße Zimthimbeere, Thimbleberry, Rubus nutkanus, Rubus parviflorus
| Art | Himbeere |
|---|---|
| Synonyme | Weiße Zimthimbeere, Thimbleberry, Rubus nutkanus, Rubus parviflorus |
| Reifegruppe | spätreif (Reife im Hoch- bis Spätsommer) |
| Genussreife | Hoch- bis Spätsommer |
| Frucht & Geschmack | Halbkugelige Sammelsteinfrucht, 1 bis 1,8 cm, leuchtend rot, aus 50 bis 60 Steinfrüchten, weich, süß-sauer und wohlriechend; flacher als die Himbeere |
| Inhaltsstoffe | Sehr hohe Gehalte an den Vitaminen A und C; früher gegen Skorbut genutzt |
| Verwendung | Früchte roh oder getrocknet; Konfitüre als lokale Delikatesse, in Desserts und Vinaigrettes; zudem Zierpflanze, Blätter medizinisch genutzt |
| Eignung | Naturnaher Garten- und Landschaftsbau, Renaturierung, Zierpflanze; kaum Erwerbsanbau, da Früchte schlecht verpack- und versandbar sind |
| Lagerung | Früchte schlecht verpack- und versandbar, daher selten kommerziell angebaut |
| Wuchs | Dichter, laubabwerfender Strauch, 0,5 bis 2, selten bis 3 m; stachellos, bildet über Rhizome große Bestände; diploid mit 2n gleich 14 |
| Befruchter | Bestäubung durch Wild- und Honigbienen sowie Hummeln; Befruchtersorten nicht angegeben |
| Standort | Straßenränder, Bahntrassen, Lichtungen, Kahlschläge und Waldbrandflächen, auch im Unterwuchs; Erstbesiedler, von Meereshöhe bis 3000 m |
| Herkunft | Heimisch im westlichen Nordamerika von Alaska bis Kalifornien und Mexiko; gültiger Name 1825 von Seringe, Erstbeschreibung 1818 durch Nuttall |
💡 Stachellose Wildhimbeere mit den größten Blüten der Gattung Rubus (2 bis 6 cm Durchmesser).
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Quelle der Sortenangaben: Wikipedia (CC BY-SA), ohne Gewähr. Teil des kostenlosen Streuobst-Lexikons der Obstwiese-App von Lischwe.