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Conference
Birne
Auch genannt: Konferenzbirne
| Art | Birne |
|---|---|
| Synonyme | Konferenzbirne |
| Reifegruppe | Mittelreif (Pflueckreife ab Mitte September) |
| Genussreife | Genussreife ab Oktober |
| Frucht & Geschmack | Mittelgroß (50-60 mm breit, 70-100 mm hoch, 155-200 g), flaschenfoermig, grüngelb, fein braun-schuppig berostet; Fleisch schmelzend, saftig, süß, gewuerzt |
| Verwendung | Tafelbirne; für Formobstbau, Hochstaemme und Spaliere |
| Eignung | Für Hausgarten gut geeignet, im europaeischen Erwerbsanbau Hauptsorte; auf Quittenunterlage vertraeglich, oft als Stammbildner |
| Lagerung | Im Normallager bis Dezember; für mehrmonatige Kühl- oder CA-Lagerung geeignet, reift danach gut nach |
| Ertrag | Eine der fruchtbarsten Birnen; geringe Alternanzneigung, mit Ausduennung vermeidbar |
| Wuchs | Starker Wuchs, hochpyramidale Krone; graugruene laengliche Blaetter; diploid, guter Pollenspender |
| Befruchter | Boscs Flaschenbirne, Bunte Julibirne, Clapps Liebling, Koestliche von Charneux, Gellerts Butterbirne, Gute Luise, Trevoux, Vereinsdechant, Williams Christbirne |
| Standort | Fruchtbare, frische Böden noetig; trockene Böden nachteilig, kalkreiche führen zu Chlorosen; vertraegt Kühle, für Höhenlagen geeignet, Sonnenbrandgefahr |
| Robustheit | Nicht schorfanfällig, aber anfällig für Bakterienbrand und Birnenverfall; gelegentlich Frassschaeden durch Voegel |
| Herkunft | Zufallssaemling aus Sawbridgeworth, England; 1895 von Thomas Francis Rivers in Chiswick eingeführt |
💡 Eine der fruchtbarsten Birnen und europaeische Hauptsorte; neigt bei schlechter Bestäubung zu Parthenokarpie
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Quelle der Sortenangaben: Wikipedia (CC BY-SA), ohne Gewähr. Teil des kostenlosen Streuobst-Lexikons der Obstwiese-App von Lischwe.