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Doppelte Philippsbirne
Birne
Auch genannt: Philippe double, Double Philippe, Beurré de Mérode, Beurré de Westerloo, Poire de Mérode, Doyenne de Mérode, Sommer Diel, Frühe Diel
| Art | Birne |
|---|---|
| Synonyme | Philippe double, Double Philippe, Beurré de Mérode, Beurré de Westerloo, Poire de Mérode, Doyenne de Mérode, Sommer Diel, Frühe Diel |
| Reifegruppe | Herbstbirne, Reife Anfang September bis Anfang November je nach Witterung und Standort |
| Blütezeit | Blüht ziemlich früh im Jahr |
| Genussreife | Nach der Ernte rasch zu verzehren, kaum lagerfähig |
| Frucht & Geschmack | Mittelgroß bis groß (65–95 mm lang), breit kegelstumpf bis birnförmig; mattgrün, reif hellgelb, teils gerötet, feine bräunliche Punkte; saftreich, weinartig-erfrischend süß |
| Verwendung | Sehr gute Tafelbirne, auch für Saft oder Kompott geeignet |
| Eignung | Für verschiedene Erziehungsformen und als Spalierbaum geeignet |
| Lagerung | Nur kurz lagerfähig, etwa zwei bis vier Wochen |
| Ertrag | Hohe Erträge, Fruchtbarkeit tritt schon früh ein |
| Wuchs | Wächst stark, bildet auf Sämlingsunterlage eine breitkugelige, gut verzweigte Krone |
| Befruchter | Schlechter Pollenspender; Befruchter: Clapps Liebling, Gellerts Butterbirne, Gute Luise, Köstliche aus Charneux, Williams Christ |
| Standort | Besonders für warme und leichte Böden; windfest, gedeiht auch in raueren Lagen Mitteleuropas bis in die Alpen |
| Robustheit | Widerstandsfähig, aber stark feuerbrandanfällig, gering schorfanfällig; Kupferspritzmittel verträgt sie schlecht |
| Herkunft | Um 1800 in Belgien als Zufallssämling; kultiviert von Jean-Baptiste van Mons, gewidmet einem Grafen von Mérode-Westerloo; Erstbeschreibung 1847 durch Bivort; Streuobstsorte des Jahres 2006 (Saarland-Pfalz) |
💡 Saftreiche, weinartig-erfrischende Tafelbirne mit früher Fruchtbarkeit, jedoch stark feuerbrandanfällig
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Quelle der Sortenangaben: Wikipedia (CC BY-SA), ohne Gewähr. Teil des kostenlosen Streuobst-Lexikons der Obstwiese-App von Lischwe.