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Dycker Schmalzbirne
Birne
Auch genannt: Doppelte Wried (Hamburg, Schleswig-Holstein), Griesbirne (östliches Westfalen)
| Art | Birne |
|---|---|
| Synonyme | Doppelte Wried (Hamburg, Schleswig-Holstein), Griesbirne (östliches Westfalen) |
| Reifegruppe | Herbstbirne, pflückreif Mitte September (hart) |
| Blütezeit | mittelfrüh; Blüte robust |
| Genussreife | Genussreif rund 8 bis 14 Tage nach der Pflücke; danach nur einige Tage haltbar |
| Frucht & Geschmack | Mittelgroß bis groß; Fleisch beige- bis fast weiß, nach einigen Tagen Lagerung schmelzend und zum optimalen Zeitpunkt sehr saftig; viele große kirschholzbraune Kerne |
| Verwendung | Wirtschaftsbirne zum Einmachen und Dörren, keine Tafelbirne |
| Lagerung | Nur einige Tage haltbar; rasche Verarbeitung nach der Ernte nötig |
| Ertrag | Etwa 750 Kilogramm pro Baum; setzt relativ früh mit der Fruchtbarkeit ein |
| Wuchs | Mittelgroße bis große, hochkugelige Krone |
| Standort | Auf vielen Böden anbaufähig |
| Herkunft | Seit etwa 1800 in den Gärten von Schloss Dyck (Edelreiser durch Fürst Joseph zu Salm-Reifferscheidt-Dyck); urspr. Braune Schmalzbirne, in den 1930ern von Hofgartendirektor Adam Schipper umbenannt |
💡 Sehr kurze Fruchtreife: Birnen müssen binnen ein bis zwei Wochen verarbeitet werden
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Quelle der Sortenangaben: Wikipedia (CC BY-SA), ohne Gewähr. Teil des kostenlosen Streuobst-Lexikons der Obstwiese-App von Lischwe.