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Gräfin von Paris
Birne
Auch genannt: Comtesse de Paris
| Art | Birne |
|---|---|
| Synonyme | Comtesse de Paris |
| Reifegruppe | Winterbirne (spätreif) |
| Blütezeit | früh (ziemlich früh, daher frostempfindlich) |
| Genussreife | Lagerreife im Winter, von etwa Januar bis März |
| Frucht & Geschmack | Mittelgroß bis groß, ei- bis birnenförmig; hellgrün, später düsteres Gelblichgrün, sonnenseits leicht gelb; vereinzelt Rostfiguren |
| Eignung | Für Hausgarten und Streuobst geeignet; im Erwerbsanbau wegen der Wuchshöhe heute eher selten |
| Lagerung | Hält sich im Keller bis Januar, eventuell sogar bis März |
| Ertrag | Regelmäßiger hoher Ertrag, relativ früh einsetzend |
| Wuchs | Wächst mittelstark in die Höhe |
| Standort | Braucht Weinbauklima und feuchten Boden mit guter Nachlieferungskraft oder guter Düngung; ungünstige Lagen mindern Geschmack |
| Herkunft | 1884 von William Fourcine in Dreux (Loiretal, Frankreich) gezüchtet, 1889 erstbeschrieben; danach in Deutschland weit verbreitet |
💡 Spät reifende Winterbirne, die nur im Weinbauklima auf feuchtem Boden ihr volles Aroma entwickelt
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Quelle der Sortenangaben: Wikipedia (CC BY-SA), ohne Gewähr. Teil des kostenlosen Streuobst-Lexikons der Obstwiese-App von Lischwe.