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Grüne Pichelbirne
Birne
Auch genannt: Oberösterreichische Landbirne
| Art | Birne |
|---|---|
| Synonyme | Oberösterreichische Landbirne |
| Frucht & Geschmack | Eiförmig, mittelgroß; Schale glänzend dunkelgrün, in der Reife gelblich mit mattgrünem Grundton und zahllosen weißen Punkten; Fleisch gelblich-weiß, grobkörnig, saftreich, herb |
| Inhaltsstoffe | keine Angabe; durch Nachreifenlassen vor dem Pressen kann der Zuckergehalt erhöht werden |
| Verwendung | Klassische Mostbirne mit hellem, klarem und leichtem Most, gut zum Verschneiden; auch beliebte Dörrbirne |
| Eignung | Muss kronenveredelt werden und erreicht Riesengröße, daher für modernen Anbau ungeeignet; klassischer Streuobst-Hochstamm |
| Ertrag | Trägt regelmäßig, setzt aber spät ein (erste Früchte erst spät) |
| Wuchs | Langsam wachsend, erreicht Riesengröße und hohes Alter; muss kronenveredelt werden |
| Standort | Benötigt feuchte und tiefgründige Böden in eher günstigeren Lagen |
| Robustheit | Stark anfällig für die Pilzkrankheit Schorf; deshalb bei Neupflanzungen oft durch pflegeleichtere Sorten ersetzt |
| Herkunft | Aus Oberösterreich, seit über 300 Jahren dort und in Niederösterreich angebaut; erstmals 1822 von Pomologe Georg Liegel (1777–1861) dokumentiert |
💡 Uralte oberösterreichische Mostbirne, die wegen Riesenwuchs und Schorfanfälligkeit dem modernen Anbau weicht
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Quelle der Sortenangaben: Wikipedia (CC BY-SA), ohne Gewähr. Teil des kostenlosen Streuobst-Lexikons der Obstwiese-App von Lischwe.