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Gute Graue

Birne

Auch genannt: Beurre gris, Graue Sommerbutterbirne, Graubirne, Grisbirne, Schöne Gabriele, Sommer-Ambrette

ArtBirne
SynonymeBeurre gris, Graue Sommerbutterbirne, Graubirne, Grisbirne, Schöne Gabriele, Sommer-Ambrette
ReifegruppeFrühe Herbstsorte
BlütezeitFrüh, witterungsempfindlich
GenussreifeSofort nach der Ernte, da nur etwa zwei Wochen haltbar
Frucht & GeschmackKlein bis mittelgroß, grün bis gelblichgrün, zur Reife fast ganz zimtbraun berostet, harte raue Schale, weißes saftig schmelzendes Fleisch, säuerlich-süß, zimtartig gewürzt
VerwendungBesonders zum Dörren geeignet
EignungBreit anbaufähig, üblich als Hoch- und Halbstamm, Sämlingsunterlage möglich
LagerungGering haltbar, nur etwa zwei Wochen lagerfähig
ErtragFruchtbarkeit setzt spät ein, nicht vor dem zehnten Standjahr, mit deutlicher Neigung zur Alternanz
WuchsSehr starkwüchsig, breite und hohe große Krone; Ploidie umstritten (Arche Noah triploid, andere guter Pollenspender)
BefruchterClapps Liebling, Gellerts Butterbirne, Gräfin von Paris, Gute Luise, Madame Verté, Esperens Bergamotte, Boscs Flaschenbirne
StandortGeringe Ansprüche, auf den meisten Böden anbaufähig, bis in Gebirgslagen um etwa 700 m Höhe
RobustheitStark anfällig für Birnengitterrost, mittel für Feuerbrand, gering für Schorf
HerkunftSchon vor 1675 bekannt, genaue Herkunft unbekannt, ab dem 18. Jh. aus Frankreich als Beurre gris eingeführt; Streuobstsorte des Jahres 2003 (Saarland/Rheinland-Pfalz) und 2016 (Österreich)
💡 Alte, robuste Streuobst-Birne mit zimtartigem Aroma, ideal zum Dörren, aber kaum lagerfähig

Ähnliche Birne-Sorten

Abate FetelAlbecker ButterbirneAlbecker SteigbirneAlexander LucasBergamotteBlut-BirneBoscs FlaschenbirneBüschelibirne

Quelle der Sortenangaben: Wikipedia (CC BY-SA), ohne Gewähr. Teil des kostenlosen Streuobst-Lexikons der Obstwiese-App von Lischwe.

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