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Kultur-Birne
Birne
Auch genannt: Birnbaum, Pyrus communis; mittelalterlich lateinisch Pira
| Art | Birne |
|---|---|
| Synonyme | Birnbaum, Pyrus communis; mittelalterlich lateinisch Pira |
| Reifegruppe | Je nach Sorte unterschiedlich; Pflückreife zwischen Juli und Oktober |
| Blütezeit | Je nach Sorte April und Mai |
| Frucht & Geschmack | Birnenförmig, 5 bis 16 cm lang und 4 bis 12 cm breit, saftig und süß; Samen eiförmig und abgeflacht |
| Inhaltsstoffe | Rund 83 % Wasser, etwa 10 % Kohlenhydrate (u. a. Pektine), 3 % Ballaststoffe; je 100 g 4,3 mg Vitamin C, 116 mg Kalium |
| Verwendung | Tafelobst; Trockenfrüchte (Kletzen), Sirup (Birnenkraut), Marmelade, Saft und alkoholische Getränke; Holz für Tischlerei und Instrumentenbau |
| Lagerung | Klimakterische Früchte, nur begrenzt lagerfähig |
| Wuchs | Baum 3 bis über 20 m, selten bis 30 m hoch; tiefreichende Pfahlwurzel; veredelt etwa 70 Jahre alt; Chromosomenzahl 2n = 34, 51 oder 68 |
| Befruchter | Selbststeril, auf Fremdbestäubung angewiesen; Bestäubung durch Honigbienen, Käfer und Fliegen |
| Standort | Tiefgründige, nährstoffreiche Böden mit guter, von Staunässe freier Wasserversorgung |
| Robustheit | Anfällig u. a. für Feuerbrand, Birnenschorf und Schäden durch die Birnenblattwespe |
| Herkunft | Uralte Hybridart, wohl aus Pyrus syriaca, P. pyraster und P. nivalis; Anbau in Vorderasien, am Bodensee (Neolithikum), in Griechenland seit etwa 1000 v. Chr. |
💡 Die Kultur-Birne ist eine uralte Hybridpflanze aus mehreren Wildbirnen-Arten und keine einzelne Sorte.
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Quelle der Sortenangaben: Wikipedia (CC BY-SA), ohne Gewähr. Teil des kostenlosen Streuobst-Lexikons der Obstwiese-App von Lischwe.