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Schweizer Wasserbirne
Birne
Auch genannt: Kugelbirne, Glockenbirne, Thurgauerbirne, Späte Wasserbirne
| Art | Birne |
|---|---|
| Synonyme | Kugelbirne, Glockenbirne, Thurgauerbirne, Späte Wasserbirne |
| Reifegruppe | spätreif (reif ab Mitte Oktober) |
| Frucht & Geschmack | Große, fast kugelige Frucht; Schale grüngelb, sonnenseits trübrot verwaschen bis gestreift; Fleisch gelblichweiß, grobkörnig; Geschmack süß und etwas herb |
| Inhaltsstoffe | Zuckergehalt 60 bis 70 Grad Oechsle |
| Verwendung | Mostbirne: gibt sehr viel klaren, lichten Most (leicht, wenig haltbar); Frucht auch zum Essen, Dörren und Kochen |
| Eignung | Streuobst; starkwüchsiger Großbaum mit großer Krone, Alter 100 bis 150 Jahre |
| Lagerung | Most leicht und wenig haltbar; zur Frucht keine Angabe |
| Ertrag | Beginnt sehr spät zu tragen, dann aber regelmäßiger und reicher Träger |
| Wuchs | Starkwüchsig, große hochkugelige, eichenähnliche und starkästige Krone, aufrechte Hauptäste; triploid |
| Befruchter | Triploid und daher schlechter Pollenspender; Befruchtersorten keine Angabe |
| Standort | Gedeiht in allen Lagen und Bodenarten, vor allem in höheren Lagen, wo die Früchte gehaltreicher werden |
| Robustheit | Stark anfällig für Birnenverfall, nur schwach anfällig für Feuerbrand |
| Herkunft | Zufallssämling, vermutlich in der Schweiz entstanden; erstmals 1823 erwähnt; verbreitet in der Schweiz und besonders in Württemberg |
💡 Langlebige, eichenähnliche Mostbirne, die sehr spät trägt, dann aber reich und regelmäßig.
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Quelle der Sortenangaben: Wikipedia (CC BY-SA), ohne Gewähr. Teil des kostenlosen Streuobst-Lexikons der Obstwiese-App von Lischwe.