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Stuttgarter Gaishirtle
Birne
Auch genannt: Geishirtl, Geishirtli, Wahre Stuttgardter Geishirtenbirne, Chevriers de Stuttgardt, Honigbirne, Hutzelbirne, Langstielige Stuttgarter Russelet, Zuckerbirne
| Art | Birne |
|---|---|
| Synonyme | Geishirtl, Geishirtli, Wahre Stuttgardter Geishirtenbirne, Chevriers de Stuttgardt, Honigbirne, Hutzelbirne, Langstielige Stuttgarter Russelet, Zuckerbirne |
| Reifegruppe | Frühe Sommerbirne, reift bereits Ende August |
| Blütezeit | Früh; die Blüte ist ausdauernd und unempfindlich gegen Nässe und kaltes Wetter |
| Genussreife | Ende August, direkt vom Baum weg genießbar, danach noch etwa acht Tage haltbar |
| Frucht & Geschmack | Eher kleine, gelegentlich bauchige Frucht; glatte, gelblich grüne Schale mit vielen roten Punkten; festes Fruchtfleisch; sehr süß und zimtartig gewürzt |
| Verwendung | Tafelbirne, Mostbirne und Dörrfrucht; Hutzeln sind Hauptzutat für Hutzelbrot |
| Eignung | Geeignet als Hausbaum, Spalier und Busch |
| Lagerung | Nach der Ernte etwa acht Tage haltbar; gute Eignung für Konservierung und vor allem für das Dörren |
| Wuchs | Auf Wildling veredelt mittelstark wachsend mit harmonischer, pyramidaler Form; auf Quitte bleibt der Wuchs schwach |
| Befruchter | Guter Pollenspender; Befruchter: Clapps Liebling, Gellerts Butterbirne, Gute Luise, Williams Christ |
| Standort | Gedeiht in jedem Boden, bevorzugt aber warme Lagen |
| Robustheit | Recht widerstandsfähig gegen Schädlinge; gelegentlich Anfälligkeit für Schorf und Gipfeldürre beobachtet |
| Herkunft | Angeblich um 1750 bei Stuttgart von einem Ziegenhirten aufgefunden; aufgenommen in die Liste der 50 empfohlenen Sorten der siebten Versammlung deutscher Pomologen in Trier |
💡 Alte württembergische Sommerbirne mit sehr süßem, zimtartig gewürztem Geschmack, klassisch für Hutzelbrot
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Quelle der Sortenangaben: Wikipedia (CC BY-SA), ohne Gewähr. Teil des kostenlosen Streuobst-Lexikons der Obstwiese-App von Lischwe.