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Trockener Martin
Birne
Auch genannt: Rotbirne, Wendelsbirne, Martinsbirne, Eselsbirne, Grasbirne, Gaulsbirne, Goldbirne, Graue Lederbirne, Winterpfalzgrafenbirne, Martin Sec
| Art | Birne |
|---|---|
| Synonyme | Rotbirne, Wendelsbirne, Martinsbirne, Eselsbirne, Grasbirne, Gaulsbirne, Goldbirne, Graue Lederbirne, Winterpfalzgrafenbirne, Martin Sec |
| Reifegruppe | spätreif (Winterbirne, Reife Mitte Oktober bis Mitte November) |
| Genussreife | keine Angabe; Verwertung bis März |
| Frucht & Geschmack | Mittelgroß, zumeist braunrot, stark flächig berostete Schale mit ausgeprägten Lentizellen; hartes Fruchtfleisch, süßlich mit relativ wenig Aroma |
| Verwendung | Hauptsächlich zum Dörren, Backen sowie als Koch- oder Saftobst; in Frankreich und Italien in der gehobenen Gastronomie für Desserts und Beilagen |
| Eignung | Wirtschaftsbirne, besonders geeignet für Streuobstwiesen |
| Lagerung | Lange haltbar, Verwertung bis März |
| Ertrag | Ertragreiche Wirtschaftsbirne; liefert auch auf weniger gehaltvollen Böden oder in rauen Lagen gute Erträge |
| Wuchs | Kräftiger und hoher Wuchs |
| Standort | Vergleichsweise anspruchslos; gedeiht auch auf weniger gehaltvollen Böden und in rauen Lagen |
| Robustheit | Besonders resistent gegen Schorf; weitere Krankheitsanfälligkeiten werden nicht beschrieben |
| Herkunft | Erste Aufzeichnungen aus Frankreich von 1530; in Deutschland seit Ende des 18. Jahrhunderts verbreitet |
💡 Robuste, schorfresistente Wirtschaftsbirne für raue Streuobstlagen, lange haltbar bis in den März
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Quelle der Sortenangaben: Wikipedia (CC BY-SA), ohne Gewähr. Teil des kostenlosen Streuobst-Lexikons der Obstwiese-App von Lischwe.