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Gewöhnliche Berberitze
Wildobst
Auch genannt: Sauerdorn, Essigbeere, Echte Berberitze, Erbselen, Versich, Weindling, Spitzbeere
| Art | Wildobst |
|---|---|
| Synonyme | Sauerdorn, Essigbeere, Echte Berberitze, Erbselen, Versich, Weindling, Spitzbeere |
| Blütezeit | Mai bis Juni |
| Genussreife | Früchte ab August rot, z. T. Wintersteher (bleiben bis in den Winter an der Pflanze) |
| Frucht & Geschmack | Scharlachrote, bis 1 cm lange, glatte und glänzende, eiförmige bis ellipsoide Beeren; genießbar, aber durch 6 % Äpfelsäure sehr sauer |
| Inhaltsstoffe | Beeren: 6 % Äpfelsäure und andere Fruchtsäuren. Wurzel giftig mit ca. 1 bis 3 % Berberin und weiteren Alkaloiden |
| Verwendung | Konfitüre; getrocknet wie Rosinen im Müsli; im Iran süß-saures Würzen von Reis (Sereschk Polo), Fisch und Braten |
| Eignung | Strauch an Waldrändern, Gebüschen, lichten Auen; kernlose Sorte Asperma im Iran (Chorasan) seit ca. 200 Jahren kultiviert |
| Ertrag | Im iranischen Chorasan werden pro Jahr etwa 4500 Tonnen Früchte geerntet |
| Wuchs | Sommergrüner, mit Blattdornen bewehrter Strauch, Wuchshöhe 1 bis 3 Meter; ein- bis siebenteilige Dornen (umgewandelte Blätter) |
| Befruchter | Blüten homogam; Bestäubung durch Fliegen, Hautflügler und Käfer; bei ausbleibender Fremdbestäubung Selbstbestäubung |
| Standort | Bevorzugt kalkhaltige, trockene bis mäßig feuchte Standorte, Licht oder Halbschatten; in Alpen bis 2500 m Seehöhe |
| Robustheit | Zwischenwirt des Getreideschwarzrosts (Puccinia graminis); weitere Rostpilz- und Mehltauarten befallen die Pflanze |
| Herkunft | Südeuropäisch-westasiatische Pflanze; natürlich in West-, Mittel- und Südeuropa, bis zum Kaukasus |
💡 Bis auf die Beeren ist die ganze Pflanze giftig, besonders die Wurzel (Alkaloidgehalt der Wurzelrinde ca. 15 %)
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Quelle der Sortenangaben: Wikipedia (CC BY-SA), ohne Gewähr. Teil des kostenlosen Streuobst-Lexikons der Obstwiese-App von Lischwe.