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Gewöhnliche Felsenbirne
Wildobst
Auch genannt: Echte Felsenbirne, Gemeine Felsenbirne, Felsenmispel, Edelweißstrauch, Butzenbirlesstrauch, Fliegenbeerstrauch, Flühbirenbaum, Gamsbeere, Quandelbeerbaum
| Art | Wildobst |
|---|---|
| Synonyme | Echte Felsenbirne, Gemeine Felsenbirne, Felsenmispel, Edelweißstrauch, Butzenbirlesstrauch, Fliegenbeerstrauch, Flühbirenbaum, Gamsbeere, Quandelbeerbaum |
| Reifegruppe | Sommerreif (Früchte reifen im Hochsommer, Juli bis August) |
| Blütezeit | Früh (April bis Mai, vor dem Laubaustrieb) |
| Frucht & Geschmack | Kleine, kugelige, bereifte Apfelfrüchte, ca. 1 cm, reif dunkelrot bis schwarzblau, Fruchtfleisch mehlig-süß, mit ca. zehn halbmondförmigen Samen |
| Inhaltsstoffe | Laubblätter und Samen enthalten geringe Mengen cyanogener Glykoside (blausäureabspaltend); keine Angaben zu Vitamin C, Zucker oder Säure |
| Verwendung | Früchte zu Marmelade verarbeitbar; Pflanze als Zier- und Heckenpflanze in Gärten und Grünanlagen |
| Eignung | Hausgarten und naturnahe Gärten als Zier- und Heckenpflanze; Strauchform, Wuchshöhe meist 2 bis 3 m, selten bis 6 m |
| Wuchs | Reich verzweigter, dichtkroniger, dornenloser Strauch, 2 bis 3 m, selten bis 6 m; mehrstämmig, Stämme selten dicker als 5 cm; Chromosomenzahl 2n = 34 oder 68 |
| Befruchter | Bestäubung durch Insekten (Entomophilie); keine Angaben zur Selbstfruchtbarkeit |
| Standort | Sonnige, trockene Steilhänge, Säume von Halbtrockenrasen, lichte Eichen- und Kiefernwälder; Südlagen auf kalkreichem Fels; Spaltenwurzler und Rohbodenpionier |
| Allergiker-Eignung | Unreife Früchte oder viele zerkaute Samen können Magen-Darm-Beschwerden verursachen; bei wenigen zerbissenen Samen keine Vergiftungssymptome zu erwarten |
| Herkunft | Heimisch in Gebirgen Mittel-, Süd- und Osteuropas, bis Vorderasien und Nordafrika; in den Südalpen bis 2000 m; erstveröffentlicht 1793 durch F. K. Medikus |
💡 Heimisches Wildgehölz mit auffälliger orange bis dunkelroter Herbstfärbung und wertvoller Nektar- und Futterpflanze für mehrere Schmetterlingsarten
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Quelle der Sortenangaben: Wikipedia (CC BY-SA), ohne Gewähr. Teil des kostenlosen Streuobst-Lexikons der Obstwiese-App von Lischwe.