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Sanddorn
Wildobst
Auch genannt: Fasanenbeere, Haffdorn, Seedorn, Zitrone des Nordens, Doorn, Durnbusch, Fürdorn, Besingstrauch, Tubakröhrlistude
| Art | Wildobst |
|---|---|
| Synonyme | Fasanenbeere, Haffdorn, Seedorn, Zitrone des Nordens, Doorn, Durnbusch, Fürdorn, Besingstrauch, Tubakröhrlistude |
| Blütezeit | früh (März bis Mai, vor dem Laubaustrieb) |
| Genussreife | Früchte ab Anfang August bis Anfang Dezember am Strauch |
| Frucht & Geschmack | Beerenartige Steinfrucht, 7 bis 9 mm, rundlich bis eiförmig, orange-rot bis orangegelb, Fruchtfleisch dünn-breiig mit ätherischen Ölen |
| Inhaltsstoffe | Vitamin C 200 bis 900 mg/100 g, Vitamin B12, Carotinoide, Fruchtsäuren, 3 bis 5 % Öl, Minerale, ca. 18 Aminosäuren |
| Verwendung | Fruchtsaft, Nektar, Mixgetränke, Obstwein, Likör, Mus, Konfitüre, Gewürz, Tee; auch Kosmetik und Heilkunde |
| Eignung | Im Garten wegen Wurzelbrut problematisch; geeignet als Heckenpflanze und Vogelnährgehölz auf größeren Flächen |
| Ertrag | Lange Anlaufphase von 6 bis 8 Jahren bis zur ersten Ernte; bei Ludwigslust 45 bis 70 Tonnen auf rund 120 ha |
| Wuchs | Strauch, Zwergstrauch oder Baum, 0,5 bis über 12 m hoch; Zweige bronzefarben bis silbergrau beschuppt |
| Befruchter | Zweihäusig getrenntgeschlechtig (diözisch); männliche und weibliche Pflanzen nötig |
| Standort | Sonnige Lagen auf kalkhaltigen Sand- und Kiesböden, salztolerant, Stickstoffbindung über Frankia-Bakterien; bis 1900 m in den Alpen |
| Robustheit | Hauptschädling Sanddornfruchtfliege; seit 2015 unbekannter Schaderreger (Bodenpilz-Verdacht); Sanddorn-Feuerschwamm an totem Holz |
| Herkunft | Ursprüngliche Heimat in Asien; eurasisches Florenelement von Pyrenäen über Alpen bis Kaukasus; in Deutschland zerstreut in Bayern, Baden-Württemberg, Niedersachsen und an Ostseeküsten |
💡 Die Zitrone des Nordens liefert mit bis zu 900 mg Vitamin C je 100 g und seltenem pflanzlichem B12 eine außergewöhnlich nährstoffreiche Wildfrucht
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Quelle der Sortenangaben: Wikipedia (CC BY-SA), ohne Gewähr. Teil des kostenlosen Streuobst-Lexikons der Obstwiese-App von Lischwe.