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Schwarze Maulbeere
Wildobst
Auch genannt: Moracelsi, Mora (mittelalterliche Bezeichnungen); botanisch Morus nigra
| Art | Wildobst |
|---|---|
| Synonyme | Moracelsi, Mora (mittelalterliche Bezeichnungen); botanisch Morus nigra |
| Genussreife | Bei Vollreife im Sommer, wenn die Früchte dunkelrot bis schwarzrot und weich sind (kurz vor dem Abfallen) |
| Frucht & Geschmack | Bis 2,5 cm lang, eiförmig bis kugelig oder länglich, noppelig; reift von grün über orange-scharlach zu dunkelrot; bei Vollreife süß und saftig |
| Verwendung | Früchte bei Vollreife essbar (Tafelobst); weitere Verwendungen im Artikel nicht genannt |
| Eignung | Gedeiht in Mitteleuropa nur in den wärmsten Lagen; im Mittelmeerraum und südöstlichen USA eingebürgert |
| Wuchs | Baum bis über 12 m hoch, Stamm bis über 1,5 m (selten über 2 m) Durchmesser; niedrige, breit gewölbte Krone; Chromosomenzahl 2n = 308 |
| Befruchter | Ein- oder zweihäusig; vermutlich rein vegetative Vermehrung (keine genetische Variation in Ursprungspopulationen) |
| Standort | Nur in den wärmsten Lagen gut gedeihend; in Mitteleuropa daher selten; bevorzugt warmes Klima (Westasien, Mittelmeerraum) |
| Herkunft | Ursprünglich in Westasien beheimatet; um 1500 in Südeuropa gepflanzt; 1753 von Carl von Linné erstbeschrieben |
💡 Besitzt mit 2n = 308 die höchste bekannte Polyploidie unter Samenpflanzen und vermehrt sich offenbar rein vegetativ
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Quelle der Sortenangaben: Wikipedia (CC BY-SA), ohne Gewähr. Teil des kostenlosen Streuobst-Lexikons der Obstwiese-App von Lischwe.