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Speierling

Wildobst

Auch genannt: Spierling, Sperberbaum, Sperbelbaum, Sporapfel, Spierapfel, Spreigel

ArtWildobst
SynonymeSpierling, Sperberbaum, Sperbelbaum, Sporapfel, Spierapfel, Spreigel
Reifegruppespätreif, Fruchtreife September bis Oktober
Blütezeitspät, Mai bis Juni nach der Laubentfaltung
Genussreiferoh erst genießbar, wenn die Früchte kühl gelagert und überreif sind
Frucht & Geschmack2 bis 3 cm, birnen- bis apfelförmig, grün-gelblich, olivbraun bis rötlich, vollreif schokoladenbraun, stark gerbend-herb
Inhaltsstoffeausgesprochen tanninreich, gerbstoffhaltig
VerwendungZusatz zu Apfelwein (1 bis 3 %), Mus, Marmeladen, Branntwein; Holz für Werkzeuge, Musikinstrumente, Drechslerei, Möbel
Eignungnur in wenigen Regionen zum Fruchtgewinn kultiviert; Hochwald- und Streuobstbaum
Lagerungan kühlem Ort lagern, bis die Früchte überreif werden; keine weitere Angabe
Ertragnicht gering, bis zu 500 kg je Jahr möglich; Fruchtansatz setzt erst spät nach 18 bis 20 Jahren ein
Wuchsmittelgroßer sommergrüner Baum bis 20 m, im Hochwald über 30 m, Stamm über 100 cm; tiefes Herzwurzelsystem
Befruchtermeist Samenbildung ohne Bestäubung (parthenokarp)
Standortsommerwarme, trockene Eichen-Hainbuchen- und Flaumeichenwälder; nährstoffarme bis mäßig nährstoffreiche Böden
Robustheitanfällig für Schorf (Venturia inaequalis), Rindenkrebs und Feuerbrand (Erwinia amylovora)
Herkunftschon bei Theophrast, Plinius und Karl dem Großen geschätzt; Baum des Jahres in Deutschland 1993 und in Österreich 2008
💡 Liefert mit rund 0,88 g/cm³ Darrdichte das schwerste europäische Laubholz

Ähnliche Wildobst-Sorten

Echte MispelElsbeereGewöhnliche BerberitzeGewöhnliche FelsenbirneHundsroseKupfer-FelsenbirneMispelSanddorn

Quelle der Sortenangaben: Wikipedia (CC BY-SA), ohne Gewähr. Teil des kostenlosen Streuobst-Lexikons der Obstwiese-App von Lischwe.

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