LISCHWE — Natur · Wissen · Medien LISCHWE Natur · Wissen · Medien
Natur · Wissen · Medien
🌳

Vogelbeere

Wildobst

Auch genannt: Eberesche, Vogelbeerbaum, Drosselbeere, Quitsche, Krametsbeere

ArtWildobst
SynonymeEberesche, Vogelbeerbaum, Drosselbeere, Quitsche, Krametsbeere
Blütezeitspät, Mai bis Juli (Nordhalbkugel)
GenussreifeNach den ersten Froesten, wenn die Beeren ihren bitteren Geschmack verlieren und leicht süßlich werden
Frucht & GeschmackKleine Apfelfruechte, etwa 9-10 x 8-9 mm, leuchtend rot, glatt, breitrund bis eiförmig; roh bitter durch Parasorbinsäure
InhaltsstoffeVitamin C bis 100 mg/100 g (beim Kochen ca. ein Drittel Abbau), Parasorbinsäure, Provitamin A, Sorbit bzw. Sorbose
VerwendungMarmelade, Likoer (Sechsaemtertropfen), Vogelbeerschnaps/Brand, in Hessen auch zur Apfelweinherstellung
EignungGerne im Garten- und Landschaftsbau eingesetzt; Licht- bis Halbschattenbaumart
LagerungWintersteher: Fruechte haengen in dichten Buescheln bis in den Winter hinein am Baum
ErtragGeringe Ausbeute beim Brennen der Maische (ca. 2 Liter Edelbrand pro 100 Liter Maische)
WuchsBaum mit ovaler bis rundlicher, locker aufgebauter Krone; Wuchshöhe durchschnittlich 15 m, einzeln bis 25 m; Alter meist 80, selten bis 120 Jahre
BefruchterProterogynie: Narben reifen vor den Staubbeuteln, was Fremdbestäubung foerdert
StandortAnspruchslos: Boden mager bis nährstoffreich, trocken bis feucht, sauer bis basenreich; Laub- und Nadelwaelder; im Gebirge bis zur Baumgrenze, in Tirol bis 2400 m
RobustheitSeit 1960 starke Krankheitssymptome (chlorotische Ringe, Scheckungen, Rostpilze, Mehltau); hält Umweltbelastungen besser stand als viele andere Baumarten
HerkunftEuropaweit verbreitet, im Osten bis Westsibirien, im Sueden bis Nordspanien, Sizilien, Griechenland und Bulgarien; 1997 in Deutschland Baum des Jahres
💡 Roh bitter durch Parasorbinsäure, die beim Kochen zur gut vertraeglichen Sorbinsäure abgebaut wird

Ähnliche Wildobst-Sorten

Echte MispelElsbeereGewöhnliche BerberitzeGewöhnliche FelsenbirneHundsroseKupfer-FelsenbirneMispelSanddorn

Quelle der Sortenangaben: Wikipedia (CC BY-SA), ohne Gewähr. Teil des kostenlosen Streuobst-Lexikons der Obstwiese-App von Lischwe.

Teilen & weiterempfehlen