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Weiße Maulbeere
Wildobst
Auch genannt: Moracelsi, Mora (mittelalterliche Bezeichnungen wie die Schwarze Maulbeere)
| Art | Wildobst |
|---|---|
| Synonyme | Moracelsi, Mora (mittelalterliche Bezeichnungen wie die Schwarze Maulbeere) |
| Genussreife | ab Juni mit der Fruchtreife; Früchte fallen teils schon im grünen Zustand ab |
| Frucht & Geschmack | Bis 2,5 cm lange, eiförmig-längliche noppelige Fruchtverbände; weiß, später gelblich, oft rosa bis purpurn; saftig und sehr süß |
| Verwendung | Trockenfrüchte im Handel; Saft zu Sirup; Blätter als Seidenraupenfutter; Holz für Fässer und Musikinstrumente |
| Eignung | In Deutschland recht häufig in Parks, gelegentlich auch als Hecke gepflanzt |
| Wuchs | Baum bis über 16 m hoch, Stamm bis über 100 cm (selten über 200 cm); Krone hoch und ziemlich schmal, manchmal niedrig und gewölbt |
| Befruchter | Ein- oder zweihäusig; männliche und weibliche Kätzchen; Bestäubung über Schleudermechanismus der hochschnellenden Staubfäden |
| Standort | Ursprünglich in China beheimatet; heute in vielen klimatisch geeigneten Regionen gepflanzt; Bodenansprüche nicht genannt |
| Robustheit | Bei Pilzbefall mit Fusarium solani bildet sie Phytoalexine zur Abwehr; sonst keine Angabe |
| Herkunft | Vor dem Anbau in China beheimatet; bis Anfang des 20. Jahrhunderts in Südeuropa und Teilen Deutschlands für die Seidenraupenzucht gepflanzt |
💡 Wichtigste Maulbeer-Art für die Seidenraupenzucht, mit ungewöhnlichem Schleudermechanismus der Blütenstaubfäden
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Quelle der Sortenangaben: Wikipedia (CC BY-SA), ohne Gewähr. Teil des kostenlosen Streuobst-Lexikons der Obstwiese-App von Lischwe.